DC2 TOWER WIEN GEBERIT FÜR TURMHOHE ANSPRÜCHE
Mit dem DC2 Tower entsteht eines der spannendsten und aus haustechnischer Hinsicht herausforderndsten Projekte Europas in der Wiener Donau City. Entworfen von Stararchitekt Dominique Perrault, wird das Hochhaus nach Fertigstellung rund 174 Meter in die Höhe ragen und neue Maßstäbe für gemischte Nutzung und Nachhaltigkeit setzen.
Der Turm definiert sich als eigenständiges Landmark im dynamischen Umfeld der Donau City. Der Immobilienentwickler S+B Gruppe holte die Firma Heiz Hofstätter aus Seiersberg-Pirka für die Ausführung der Haustechnik an Bord; Geberit lieferte Versorgungs- und Entwässerungssysteme, Huter Schachtelemente und Sanitärkeramiken.

Architektur und Nutzungskonzept
Der DC2 Tower ist als Mixed-Use-Immobilie konzipiert – ein Modell, das Investoren zunehmend anspricht – und wird von der Wiener S+B Gruppe verwirklicht. Rund 30 Etagen Büroflächen bieten flexible Raumlösungen für Unternehmen jeder Größe, während die oberen 21 Stockwerke 314 hochwertige Mietwohnungen beherbergen. Auf Empfehlung des Fachbeirates der Stadt Wien wurde der ursprüngliche Entwurf des Turms überarbeitet, mit dem Ziel einer nachhaltigen, enkelgerechten Ausführung. Gemeinsam mit dem französischen Architekten Perrault und dem Wiener Architekten Hoffmann-Janz hat die S+B Gruppe für den neuen Tower eine Glasfassade mit integrierten Photovoltaik Elementen erarbeitet. Umlaufende Loggien lockern die vertikale Struktur auf und bieten in jedem Stockwerk Freiflächen.

Rudolf Stieber / Geberit, Ing. Matthias Mittlinger / Heiz-Hofstätter,
Ing. Harald Kernbichler / Heiz-Hofstätter, Markus Höfler /Heiz-Hofstätter, Christian Pall / Geberit (v.l.n.r.)


Enkelgerechte Innovation
Die Photovoltaik-Fassade ist somit zugleich ästhetisches Statement und technologisches Alleinstellungsmerkmal. Sie bringt nicht nur ökologische Vorteile und Energieeffizienz, sondern erhöht auch die Aufenthaltsqualität für Nutzerinnen und Nutzer: Die Fassadenelemente beschatten die Freiflächen und bieten Windschutz. Die dreidimensionale Fassade bricht zudem Fallwinde, die bei einer glatten Fassade unangenehme Bodenwinde erzeugen. Die geplante LEED-Platin-Zertifizierung unterstreicht den Anspruch des Projekts, ein Vorreiter für nachhaltige Hochhausentwicklung zu sein. Die integrierte Photovoltaik-Fassade ist in dieser Form und Größe einzigartig in Europa.
Stimme des Immobilienentwicklers
Komplexe Gebäude brauchen starke Partnerschaften. Geberit versteht die besonderen Anforderungen eines Mixed-Use-Turms und trägt mit durchdachten Lösungen maßgeblich zu einem langfristig zuverlässigen Betrieb des DC2 bei.
Lage und Infrastruktur
Die Donau City gilt als einer der dynamischsten Standorte Wiens. Mit direkter Anbindung an die U-Bahn, Nähe zur UNO-City und Blick auf die Donau bietet der Standort sowohl für internationale Unternehmen als auch für urbane Wohnkonzepte eine attraktive Basis. Die geplante Integration von Gastronomie und Co-Working-Flächen im Sockelbereich erhöht die Frequenz und belebt das Quartier zusätzlich. 314 Wohnungen mit Grundrissen von 32 m² bis zu 256 m² (Ein- bis Fünf-Zimmer Wohnungen) – letztere werden in den beiden obersten Geschoßen als exklusive Penthouse-Maisonetten ausgebaut – werden ausschließlich zur Miete angeboten.



Die Projektanforderung Gebäudetechnik für ein Hochhaus
Intensive Vorlaufzeit
Ein so großes Objekt startet auch für die Haustechnik lange vor dem Spatenstich. Die Planungen und Kalkulationen laufen einige Jahre vorher an – so auch beim DC2 Tower. Dabei müssen Planende, Hersteller und Ausführende an einem Strang ziehen, um die Umsetzung technisch und wirtschaftlich bestmöglich auszugestalten. Hier kommen auch die Serviceleistungen von Geberit ins Spiel: In die Berechnung der Pluvia Dachentwässerung flossen bereits im Vorfeld viele Stunden an intensiver Planungsarbeit in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen bei Heiz-Hofstätter hinein.
Mit einer Höhe von 175 Metern und einer gemischten Nutzung stellt der DC2 Tower besonders hohe Anforderungen an die Gebäudetechnik.
Die größte Herausforderung bestand darin,
- Versorgungssysteme über die gesamte Gebäudehöhe effizient zu führen
- höchste Schallschutzanforderungen im Wohnbereich einzuhalten
- große Regenwassermengen sicher zu entwässern
- die Montagezeiten auf der Baustelle zu optimieren
- technische Lösungen für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb sicherzustellen
Mit dem DC2 Tower entsteht ein weiteres Landmark der Donau City. Gemeinsam mit Heiz Hofstätter und der S+B Gruppe konnten wir unsere Expertise von Beginn an einbringen, um eine zuverlässige Versorgung und höchsten Komfort für die künftigen Nutzerinnen und Nutzer sicherzustellen. Denn unser Anspruch ist es, für unsere Partner Lösungen zu schaffen, die einfach perfekt sind.
Die Lösung von Geberit
In den Wohnungen setzt die mit den HKLS-Arbeiten beauftragte Firma Heiz Hofstätter aus Seiersberg-Pirka bei Graz das hochschalldämmende Entwässerungssystem Geberit Silent-db20 sowie Huter Register für die Schächte in den Bädern ein. Die Huter Register wurden mit vorinstallierten Spülkästen, Abwasser- und Sanitärleitungen direkt auf die Baustelle geliefert. „Unsere Monteure erzielten auf diese Weise einen großen Zeitvorteil – und konnten so früher an die weiteren Installationsarbeiten gehen“, sagt Ing. Harald Kernbichler, Projektleiter Technik von der Firma Heiz Hofstätter. Und Zeit ist – wie auf jeder großen Baustelle – auch beim DC2 Tower ein wesentlicher Faktor.
Eine weitere wichtige Vorgabe des Bauherrn war die Einhaltung von Schallschutzanforderungen, um eine besonders hohe Wohnqualität zu erreichen. „Um diese strengen Anforderungen einzuhalten, musste der Bauphysiker einige Schalluntersuchungen und -messungen vornehmen. Dank der Unterstützung aus dem Geberit Headquarter in der Schweiz konnten wir eine zufriedenstellende Lösung mit Huter Registern und Geberit Silent-db20 finden“, sagt Ing. Kernbichler.

Da die 30 Stockwerke mit Büroflächen im Verhältnis zu Wohnflächen weniger Sanitärinstallationen benötigen, entschied sich Firma Hofstätter für eine konventionelle Installation mit Huter WC-Elementen, Preda Urinalen und WC-Keramiken von Geberit.
Für die Trinkwasserversorgung kommt das bewährte Versorgungssystem Geberit Mepla zum Einsatz. für die Heiz- und Hochtemperatur KälteschieneGeberit Mapress Therm realisiert.
„Das Preis-Leistungs- Verhältnis bei Mapress Therm ist wirklich optimal, wir nutzen dieses neue System seit der ersten Stunde und sind sehr zufrieden damit“, so Ing. Kernbichler. Ing. Matthias Mittlinger, Technikleiter, ergänzt: „Wir setzen schon seit vielen Jahren auf die montagfreundlichen Huter-WC-Elemente. Erstmals haben wir auch für die Geberit WCKeramiken verbaut, die uns bei der Montage überzeugt haben.“

Für die Sanitärschächte kamen vorgefertigte Huter Schachtelemente zum Einsatz. Diese wurden bereits mit Spülkästen, Sanitär- und Abwasserleitungen ausgestattet auf die Baustelle geliefert.
- kürzere Montagezeiten
- einfachere Baustellenlogistik
- hohe Ausführungsqualität

Bei einem Hochhaus wie dem DC2 Tower fällt bei der Entwässerung der Loggien mehr Regenwasser an als am Dach, das im Verhältnis zur Fassadenfläche klein ist. Daher wird die Fassade des DC2 Tower mit einer Kombination aus konventioneller Entwässerung und Geberit Pluviaentwässert.
Das Regenwasser fließt dabei zunächst in ein Retentionsbecken, daraus erfolgt die weitere Entwässerung mit dem Unterdruck-System Geberit Pluvia, damit die Sammelleitungen möglichst kompakt bleiben. „Mit einer konventionellen Entwässerung wären die Sammelleitungen sehr groß geworden, das hätte wiederum erhebliche Einschnitte im Bereich der Garage bedingt“, erklärt Ing. Mittlinger, „daher haben wir uns für Geberit Pluvia entschieden“.
Je tiefer man die sechs Untergeschosse hinabsteigt, desto größer werden hier die Abwasserrohre. Zum Einsatzkommen Geberit PE-Abwasserrohre und -fittings bis zur Dimension 315, die von den Spezialisten der Firma Hofstätter unter anderem zu überdimensionalen Siphons zusammengesetzt wurden. Denn auch hier gilt es, Geruchsbelästigungen zu vermeiden.
Die Technikzentrale befindet sich im fünften Untergeschoss. Das dortanfallende Kondensat- und Spülwasser wird mittels Hebeanlagen über die Rückstauebene im Erdgeschossgefördert und anschließend in den Kanalanschluss auf Ebene UG4 eingeleitet.
Als Druckleitung kommt hierbeidas druckbeständige Rohrsystem Mapress Therm zum Einsatz.„Die haustechnischen Anlagen mit ihrem Umfang und ihrer Komplexität in Hochhäusern beeindruckenmich immer wieder, sagt Rudolf Stieber, Technischer Berater von Geberit, Region Steiermark. ChristianPall, Technischer Berater in Wien ergänzt: „Ebenso beeindruckend sind die planerische Leistung und dieAusführungsqualität der Spezialisten der Firma Heiz Hofstätter. Da freut man sich auf jeden Baustellenbesuch.
Daten & Fakten rund um das Projekt
Geberit Know-How
Eingesetzte Produkte von Geberit
- rund 500 Geberit WC-Keramiken
- rund 500 Geberit Spülkästen mit Betätigungsplatten
- rund 500 Huter WC-Montageelemente
- rund 60 Urinale Preda
- rund 304 Huter Schachtelemente
- Geberit Pluvia
- Geberit Mepla
- Geberit Mapress Therm
- Geberit Mapress Edelstahl
- Geberit Silent-db20
- Geberit Silent Pro
- Geberit PE-HD
Steckbrief
Steckbrief
Projekt: DC2 Tower
Standort: Donau-City-Straße 5, 1220 Wien
Gesamthöhe: 175 m
Stockwerke: 52 + Dachgeschoss
Bauherr: Commerz Real
Immobilienentwickler: S+B Gruppe
Architekt: Dominique Perrault
HKLS-Ausführender & HT-Planer: Heiz Hofstätter







